Benjamin Shiff wurde im Jahre 1931 - 2011 in Deutschland geboren. Als er zwei Jahre alt war wanderte er mit seiner Familie nach Palästina aus. Sein künstlerisches Werk begann Shiff als ihn im Alter von vierzig Jahren ein innerer kreativer Antrieb dazu bewegte, sich durch Musik, Poesie und Malen auszudrücken. Seine Ausbildung in der Malerei ist minimal, jedoch machte sich Shiff einen internationalen Ruf mit seinem aussergewöhnlichen Stil, durch welchen er sein ganz eigenes Bild seiner Umwelt vermittelt. Shiff malt mit Ölfarben auf besonderem Stoff in einer Technik, die es ihm ermöglicht, jede einzelne Linie sehr fein und zart zu zeichnen. Die menschlichen Figuren werden bei Shiff realistisch, voller Mysteriösität und mit einer Prise Kubismus gemalt. Der Zuschauer fühlt, dass diese Figuren eine traumartige Ruhe, Weichheit und lyrische Melancholie ausstrahlen. Inspiriert von der Lehre des Chassidismus, der Kabala und der jüdischen Philosophie der Bar-Ilan Universität malte der Künstler ferner eine lange Bilderreihe, die sich mit Themen des Judaismus befassen. Die Kreationen Shiffs drücken seine Art, mit dem Widerspruch und Diskrepanz zwischen Idealismus und Realität umzugehen. Benjamin Shiff ist Mitglied des Israelischen Schriftstellerverband. Neben der Malerei veröffentlichte der Künstler drei Poesie-Sammlungen und zwei Bücher mit Kurzgeschichten Benjamin Shiff stellte seine künstlerischen Arbeiten in mehreren Ausstellungen in Europa und den USA aus.Viele seine Kreationen befinden sich in den Häusern von Sammlern in aller Welt. Die Kunst, bekanntich, entwickelte sich fort - ein Kammerquartät, das auf die Bühne geht mit Opusnamen und Opusnummer aber nicht spielt, oder ein Gemälde mit einem einzelnen Fleck oder Strich. (War es Wittgenstein, der vom Schweigen sprach, Beckett, Camus, die Reihe der Denker, die vom Nichts und vom Ende des Wegs sprachen). In den letzten Jahren habe ich plötzlich verstanden, dass was mir im Malen wichtig ist, das Menschliche ist. Ich glaube, der Maharal aus Prag war es, der sagte, der die Schöpfung im Ebenbild ist die Freude in der Gesichtsmimik. Ausser dem Menschen, hat keiner in der Natur Freude in der Gesichtsmimik. Ein Baby erstaunt uns, Eltern, Liebende, gläubige Menschen, Menschen, die mit der Suche und der Fragestellung leben. Am wichtigstens ist es mir, dass etwas Menschlichkeit ausstrahlt. Möglicherweise lebe ich diesbezüglich wie vor hundert Jahren, aber das ist, was ich mache, obwohl mich nur die moderne Malerei und insbesonders das lyrische Abstrakt interessieren.
 
 
 
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